Gärten bis 300qm

Ich pflanze, also bin ich.

 
Natürlich sollten in Ihrem Garten auch Ihre Lieblingsblumen Platz finden und dass während der gesamten Gartensaison immer wieder etwas blüht, steht selbstverständlich ganz außer Frage. Tatsächlich kann die Wahl der Pflanzen durch die Farbe, Form und Beschaffenheit auch sehr viel über Ihre Persönlichkeit verraten. Doch werden leider die persönlichen Präferenzen bei der Pflanzenwahl oft durch die örtlichen Gegebenheiten wie Boden- und Lichtverhältnisse bestimmt und eingeschränkt. Auf der anderen Seite würde in räumlich stark begrenzten Gärten eine große Fülle verschiedener Farben und Formen ohnehin eine zu große Unruhe erzeugen. Wie also findet man die richtigen Pflanzen für seinen kleinen Garten?
Wie schon erwähnt, muss zunächst ein Repertoire an in Frage kommenden Pflanzen, unter Berücksichtigung deren Bedürfnissen an Licht und Boden, ausgewählt werden. Demnach bilden dann Hecken, größere Pflanzen und immergrüne Gehölze für die Randbepflanzung sowie Solitärpflanzen (z. B. Etagenhartriegel, Pyramideneibe, Kugelbuchs, u. dgl.) für die Einzelstellung das Grundgerüst. Falls zu wenig Platz für eine seitliche Bepflanzung vorhanden ist, werden Kletterpflanzen an den Rand des Gartens gesetzt. Kleinsträucher ergänzen dieses Gerüst und lassen bereits den Verlauf der Beetflächen erkennen. Die Beete bringen durch eine Kombination von mehrjährigen Stauden, Farnen und Zwiebelblumen, die allesamt schnellwachsende Pflanzen sind, Leben in den Garten. Durch ihre weichen, nicht verholzenden Triebe schaffen sie darüber hinaus viel Harmonie. Stauden sollten immer in kleine Gruppen gepflanzt werden. Dabei gilt: umso kleiner der Wuchs der Pflanze, desto höher muss die Stückzahl innerhalb der Gruppe sein. Bei größeren Stauden (z.B. Rudbeckia, Salvia)sollten mindestens drei Stück, bei kleineren (z. B. Hosta, Alchemilla) mindestens fünf Stück zusammengesetzt werden.
Achten Sie darauf, dass neben den verschiedenen Grüntönen nicht mehr als ein bis zwei Hauptfarben in ihren Schattierungen vertreten sind. Je schattiger ein Garten ist, umso heller sollten die Blütenfarben sein, die gewählt werden.

Und es werde Licht.

Wer mit dem Gedanken spielt, sein verlängertes, grünes Wohnzimmer auch noch abends zu genießen, sollte dies bereits bei der Planung berücksichtigen. Für die Beleuchtung eines Gartens eignen sich besonders indirekte Lichtquellen. Sie wirken unaufdringlich und können beispielsweise gestalterische Besonderheiten unterstreichen. Durch Verwendung verschiedener Lichtstärken bzw. –farben lassen sich optische Illusionen erzeugen, so dass der beleuchtete, abendliche Garten größer erscheint, als am Tag. So wird zum Beispiel mehr Weite vermittelt, wenn eine Lichtquelle mit der Entfernung an Intensität verliert. Bei einer Beleuchtung in regelmäßigen Abständen wiederum erzielt man den denselben Effekt, wenn man den Abstand zwischen den einzelnen Lichtquellen stets vergrößert (d. h. der Abstand zwischen Lichtquelle 2 und 3 ist größer als der zwischen Lichtquelle 1 und 2, usw.)

Wasser: Himmel auf Erden.

Wasser ist nicht nur der Ursprung allen Lebens, Wasser ist auch eines der wichtigsten Elemente in der Gartengestaltung und sollte daher in jeder Grünanlage – ob groß oder klein – in irgendeiner Form vorhanden sein. Sie können sich sogar mit der Hilfe von Wasser „den Himmel auf Erden“ holen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: ein kleines Becken mit stehendem Wasser und schon reflektieren sich auf dessen Oberfläche dank der fantastischen Spiegelwirkung großartige, sich immer wieder verändernde Himmelsbilder. Doch Achtung: geben Sie keine Fische in Ihren kleinen Teich, auch wenn Ihr prachtvolles Exemplar eines japanischen Koi längst zu groß für das Aquarium geworden ist. Sie werden sonst die Sommer nicht mehr ohne Anti-Mücken-Creme überstehen. Kleine Biologie am Rande: Fische fressen mit Vorliebe die natürlichen Feinde der gemeinen Stechmücke.
Reicht jedoch der Platz für ein kleines Biotop nicht aus, wäre ein Wandbrunnen mit Wasserspeier eine von vielzähligen Gestaltungsmöglichkeiten. Das beruhigende Geplätscher eines kühlen Wasserstrahles wird mit Sicherheit so manchen drückend heißen Sommertag erträglicher machen. Aber auch ein Gefäß aus Stein, Holz oder Edelstahl kann ein geeignetes Behältnis für dieses faszinierende Element sein, ohne dass Sie viel Platz von Ihrem Garten abtreten müssen. Interessante Effekte können übrigens wiederum durch geeignete Beleuchtung unterhalb der Wasseroberfläche erzielt werden.


Wie auch immer Sie Ihr kleines grünes Glück gestalten, planen Sie sorgfältig, berücksichtigen Sie Ihre Bedürfnisse und respektieren Sie vor allem die Natur.


Ihr Gartengestaltungsteam
Living Garden

Kontakt zu Living Garden Gartengestaltung GmbH.:

2
 
Living food
Living Garden
Made by parkside